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Maria Weissenstein als Wallfahrtsmittelpunkt in Südtirol

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Peter Stuerz

Der Wallfahrtsort Maria Weissenstein liegt in 1520 m Meereshöhe in der Pfarrei Petersberg und gehört zur Gemeinde Deutschnofen im Südtiroler Mittelgebirge, «Regglberg» genannt, südöstlich von Bozen. Er gilt als der grösste und bedeutendste Wallfahrtsort Tirols südlich und nördlich des Brenners. Die jährliche Besucherzahl übersteigt die 100.000-Grenze bei weitem. Die Entstehung der Wallfahrtsstätte geht auf die Mitte des 16. Jahrhunderts zurück. Heute ist M.W. verkehrsmässig voll erschlossen. Die 1977 freigelegten Decken-Fresken stammen vom akad. Maler Joseph Adam von Mölk aus Wien. Er schuf sie anlässlich der 200-Jahrfeier im Jahre 1753.
Aus dem Inhalt: Nach der Schilderung des Ursprunges und der Entstehung des Wallfahrtsortes an Hand der Überlieferung und der historischen Quellen, beschreibt der Autor in den Hauptkapiteln die Entwicklung im Laufe der Jahrhunderte, die Wallfahrtsbewegung und den Einzugsbereich, die Wallfahrtswege, die Anliegen, Bitt- und Dankesformen in der Vergangenheit und Gegenwart. Am Schluss wird die Problematik des Wallfahrtswesens behandelt. Umfangreiche Literaturanmerkungen und ein Literaturverzeichnis schliessen die Arbeit ab.