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Die Stellung der Frau im traditionellen Recht im Hochland von Neuguinea

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Ulrike Börger

Diese rechtsethnologische Arbeit stellt die Funktionsweise von Normensystemen in akephalen Gesellschaften am Beispiel des die Frau betreffenden traditionellen Rechts im Hochland von Neuguinea vor. Entsprechend dem natürlichen Lebenszyklus - von der Geburt bis zum Tod -, werden materiellrechtliche Regelungen sowie ihr Vollzug dargestellt und kritisch erörtert. Durch vergleichende Auswertung von speziellem Daten- und Fallmaterial zu insgesamt 47 Gruppen des Hochlandes werden dabei einerseits regionale Besonderheiten berücksichtigt, andererseits wird verdeutlicht, daß dennoch in vielen Bereichen ähnliche Grundstrukturen existieren.
Aus dem Inhalt: Ansätze rechtsethnologischer Theorie - Herausarbeitung rechtlicher Regelungen, insbesondere zu den Bereichen Eigentums- und Vermögensrecht, Familien-, Ehe- und Erbrecht - Probleme bei der Durchsetzung von Rechten.