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HimmelFelß und Glückes Schutz

Studien zu Bremer Hochzeitsgedichten des 17. Jahrhunderts

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Juliane Fuchs

Die Arbeit untersucht Bremer Hochzeitsgedichte des 17. Jahrhunderts innerhalb des Zusammenhangs von Stadt und Literatur. Welche gesellschaftlichen Leitbilder kommen in den Carmina zum Ausdruck? Mit welchen poetischen und rhetorischen Mitteln wird die soziale Stellung der Adressaten zum Ausdruck gebracht? Methodisch beruht die Arbeit auf einer Verbindung von Literatur und Sozialgeschichte. Neben Motiven, die sich an den Berufen der Gefeierten - Ratsherren, Professoren, Kaufleute - orientieren, gilt das Augenmerk den Bildbereichen der antiken Mythologie und christlichen Ehelehre. Bei den niederdeutschen Hochzeitsgedichten stellt sich die Frage nach Parallelen zum Fastnachtspiel. Repräsentation, Identifikation und Unterhaltung lassen sich als die zentralen Intentionen der Carmina bestimmen.
Aus dem Inhalt: Hochzeitsgedichte für Ratsherren, Professoren, Juristen, Kaufleute - Antike Mythologie und christliche Ehelehre im Hochzeitsgedicht - Deutschsprachigkeit und Latinität - Niederdeutsche Hochzeitsgedichte - Parallelen zum Fastnachtspiel - Komiktheorie.