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Der Ginsengkomplex in den Han-chinesischen Erzähltraditionen des Jiliner Changbai-Gebietes

Erfassung, Darstellung und Analyse der Jiliner Ginsengerzählungen unter Verwendung selbst gesammelten Materials und unter besonderer Berücksichtigung der Volksliteratur- und Volkskundeforschung Jilins, 1949 - 1988

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Mareile Flitsch

In der Heimat des Panax Ginseng C.A. Meyer im Changbai-Bergland Nordost-Chinas pflegen Han-chinesische Bauern bis heute die sozio-religiöse Tradition der Ginsengsuche. Während ihre Ginsengfolklore außerhalb Chinas bisher kaum beachtet wurde, ist sie seit den 50er Jahren ein Forschungsschwerpunkt in der Provinz Jilin, wo man Hunderte von Ginsengerzählungen sammelte und publizierte. Anhand des Jiliner Materials und eigener Interviews mit alten Ginsengsuchern stellt die Autorin die vielfältige Ginsengfolklore Jilins in ihrem sprachlichen, historischen, kulturellen und wissenschaftlichen Kontext dar. Es geht ihr vor allem darum, anhand der Ginsengerzählungen die ethnographische Aussagekraft mündlicher Überlieferungen aufzuzeigen, die nicht zuletzt auch in einem bisher einmaligen Verzeichnis des Fachvokabulars der Ginsengsucher ihren Ausdruck findet.
Aus dem Inhalt: Geschichte und Botanik des Jiliner Ginsengs - Traditionelle Ginsengsuche - Sammlung, Erforschung, Themen und Motive der Ginsengfolklore - Ginsengerzählungen (Übersetzungen, Transkriptionen, Indices) - Ginseng-spezifisches Vokabular.