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Die Überlieferungsgeschichte der Chroniken des Johannes Nuhn von Hersfeld

Ein Beitrag zur Hessischen Historiographie

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Ulrike Stein

Bei Johannes Nuhn von Hersfeld handelt es sich um den einzigen Historiographen, der im Spätmittelalter in Niederhessen tätig war. Neben den Chroniken des Wigand Gerstenberg sind seine Chroniken die wesentlichen Überlieferungsträger für die Geschichte in Hessen bis zu Landgraf Philipp dem Großmütigen. Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit einer Analyse aller erhaltenen Textzeugen seiner Chroniken. Anhand der erhaltenen Handschriften soll aufgezeigt werden, wer die Überlieferungsgeschichte des Johannes Nuhn getragen hat. Dabei werden die Gießener und Marburger Historiker von 1600 bis 1739 zu den entscheidenden Trägern der Rezeptionsgeschichte des Johannes Nuhn von Hersfeld.
Aus dem Inhal: Katalog der Handschriften - Texte der Mitüberlieferung - Überlieferungsgeschichte der «Hessischen Chronik» und der «Chronik und altes Herkommen» des Johannes Nuhn: in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts an der Marburger Kanzlei und seit 1600 an den Lehrstühlen von Gießen und Marburg.