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Bildungsökonomische Ansätze von der klassischen Nationalökonomie bis zum Neoliberalismus

Ihre Bedeutung für das Bildungssystem der Bundesrepublik Deutschland

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Susanne Immel

Die vorliegende Arbeit vertritt die These, daß die Bildungsordnung der Bundesrepublik Deutschland den Wandel zum System der Sozialen Marktwirtschaft erstaunlicherweise nie vollzogen hat. Die Studie analysiert die Gründe für das Entstehen und Festhalten am Bildungsmonopol (ab 1850) und zeigt klare Richtlinien zur Bewältigung der immer komplexer werdenden Bildungsprobleme auf. Dabei werden erstmals in der vorliegenden Form die bildungsökonomischen Ansätze von A. Smith, J.-B. Say, J.St. Mill, J.H.v. Thünen und F. List aufgearbeitet, da ihre politische Vernachlässigung ein klares Defizit im Rahmen der heutigen bildungsökonomischen Diskussion darstellt. Die Thesen der klassischen Nationalökonomen und vor allem das Bildungsmarktmodell von M. Friedman stellen eine gute ordnungspolitische Alternative zum derzeitigen Bildungssystem dar.
Aus dem Inhalt: Bildungsökonomische Ansätze des Merkantilismus, der klassischen Nationalökonomie, der Neoklassik und des Historismus - Bildungsmonopol: Historische Entwicklung, Planungskonzeptionen Humankapitalkonzept - Wertung der These Milton Friedmans als ordnungspolitische Alternative zum heutigen Bildungssystem: Allokations-, stabilisierungs- und verteilungspolitische Aspekte.