Show Less
Restricted access

Gläubigerschützende Maßnahmen zur Sicherung der Kapitalaufbringung und der Kapitalerhaltung im spanischen Aktienrecht

Ein Vergleich mit der Rechtslage nach dem deutschen AktG unter Einbeziehung der EG-Richtlinien zur Koordinierung der Schutzbestimmungen auf dem Gebiet des Gesellschaftsrechts

Series:

Ilona Murati

Am 1.1.1990 ist in Spanien ein neues Aktiengesetz in Kraft getreten. Treibende Kraft für die Novellierung war die nach dem Beitritt Spaniens zur EG notwendig gewordene Umsetzung gemeinschaftsrechtlicher Richtlinien auf dem Gebiet des Gesellschaftsrechts. In der vorliegenden Arbeit werden die im deutschen und spanischen Aktienrecht zur Verfügung gestellten Instrumente, die der Sicherung der Kapitalaufbringung und der Kapitalerhaltung zu dienen bestimmt sind und dabei gläubigerschützende Wirkung entfalten, im einzelnen untersucht. Aufgezeigt werden die Gemeinsamkeiten beider Rechtsordnungen, die Annäherungen des neuen spanischen Rechts an die deutsche Rechtslage ebenso wie fortbestehende Unterschiede. Ferner wird der Frage der korrekten Umsetzung gemeinschaftsrechtlicher Vorgaben nachgegangen.
Aus dem Inhalt: Mindestkapital - Sicherung der Kapitalaufbringung: Bareinlagen, Sacheinlagen, Nachgründung, eigene Aktien, wechselseitige Beteiligungen, Kapitalerhöhung - Sicherung der Kapitalerhaltung: Gewinnausschüttung, Kapitalherabsetzung.