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Eine katamnestische Untersuchung zu psychologischen Aspekten der ungewollten Kinderlosigkeit

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Dagmar Ulrich

Die genaue Bedeutung psychologischer Faktoren bei der ungewollten Kinderlosigkeit kann bislang noch nicht ausreichend eingeschätzt werden. In der dargestellten Studie wurden schwangere und nicht schwangere Patientinnen einer Spezialeinrichtung zur Behandlung von Fertilitätsstörungen hinsichtlich psychologischer Charakteristika und biographischer Aspekte verglichen. Ebenfalls wurden Erleben und Bewertung der Behandlung durch die Frauen erhoben. 32 Patientinnen der Spezialpraxis wurden sowohl nach ihrem ersten ärztlichen Kontakt schriftlich untersucht als auch durchschnittlich 3 Jahre später in Interviews zu Aspekten wie Kindheit, Partnerschaft, Sexualität, Kinderwunsch, Behandlung u.a. befragt. Es deuten sich Zusammenhänge an zwischen dem Erleben der Kindheit durch die Frauen, der Art der aktuellen Partnerschaft und Sexualität und dem Ausgang der Behandlung. Die Bewertung dieser Ergebnisse führt zu Konsequenzen und Konzepten für die Forschung und Praxis.
Aus dem Inhalt: Katamnesen bei reproduktionsmedizinischen Maßnahmen - Theoriebildung der psychosomatischen Sterilität - Erfahrungen und Beurteilungen von Patientinnen einer Sterilitätssprechstunde - Psychologische Charakteristika von Sterilitätspatientinnen und Ausgang der Behandlung - Forschungsfragen zur psychosomatischen Sterilität - Psychologische Betreuung innerhalb der Reproduktionsmedizin - Kasuistik.