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άρєтή im mythologischen Epos

Eine bedeutungs- und gattungsgeschichtliche Untersuchung von Homer bis Nonnos

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Thomas Michna

Der Tatbestand, daß die sogenannte epische Kunstsprache für die epische Dichtung der Griechen bis in die Spätantike hinein bestimmend bleibt, legt die Frage nahe, ob Ähnliches auch für die Bedeutung eines so zentralen Begriffes der homerischen Dichtung wie άρєтή gilt. Dies wäre umso erstaunlicher, als die Bedeutung von άρєтή in der klassischen Zeit durch Platon und besonders Aristoteles eine philosophische Prägung erhielt, von der dann die der zeitlich darauffolgenden Epen gänzlich unberührt geblieben wäre. Es stellt sich also die in dieser Arbeit behandelte Frage, ob es eine gattungsbezogene Bedeutung von άρєтή gibt.
Aus dem Inhalt: Homer - Homerische Hymnen - Hesiod - Hesiodeischer Frauenkatalog - Panyassis - Apollonios Rhodios - Quintus von Smyrna - Triphiodor - Orphische Argonautika - Nonnos.