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Der Kreuzzug Kaiser Heinrichs VI.

Claudia Naumann-Unverhau

Wenige Monate nach der Unterwerfung Siziliens nimmt Heinrich VI. Ostern 1195 in Bari das Kreuz. An den religiösen Motiven des Kaisers zweifelten schon seine Zeitgenossen. Bewogen den Herrscher handelspolitische Interessen zu diesem Zug in den Osten? War es ein Versuch, zum dringend benötigten Ausgleich mit dem Papst zu gelangen, oder gingen mit dem Kreuzzugsplan machtpolitische, ins östliche Mittelmeergebiet zielende Pläne einher? Die Autorin beantwortet diese Fragen unter Berücksichtigung der Interessen Papst Coelestins III. und der Fürsten des östlichen Mittelmeerraumes, rekonstruiert erstmalig den Verlauf des gesamten Unternehmens und erstellt ein prosopographisches Verzeichnis der Teilnehmer.
Die Autorin: Claudia Naumann studierte in Heidelberg und Tübingen Geschichte, Germanistik und Orientalistik. Nach dem 2. Staatsexamen 1983 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Tübinger Atlas des Vorderen Orients; 1988 Promotion und Stipendium am Deutschen Studienzentrum in Venedig. 1989 war sie Assistentin an der Universität Kiel. Seit 1992 hat sie einen Lehrauftrag an der dortigen PH.