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Europäisches Vereinsrecht

Eine rechtsvergleichende Studie

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Christian Weisbrod

In den untersuchten Ländern bestehen weit über eine Million Vereine. Nach konservativen Schätzungen sind mehr als die Hälfte der Bürger der untersuchten Länder Mitglied in zumindest einem nicht gewinnorientierten Verein. Damit ist diese Gesellschaftsform die am weitesten verbreitete überhaupt. Vereine nehmen eine Dienstleistungs- und Fürsprecherrolle ein, sie bieten ethischen und moralischen Rückhalt und stellen einen nicht zu unterschätzenden Wirtschaftsfaktor dar. Gemessen an der Anzahl und Bedeutung der Vereine ist das rechtswissenschaftliche Interesse an ihnen bislang nur unzureichend. Die vorliegende Studie soll das bestehende Informationsdefizit verringern und einen Zugang zum Vereinsrecht in Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Italien vermitteln. Darüber hinaus wird der Vorschlag der EG-Kommission für einen «Europäischen Verein» an den hier gewonnenen Ergebnissen gemessen.
Aus dem Inhalt: Grundlagen zum Vereinsrecht in den untersuchten Ländern - Historischer Abriß und Definition - Verfassungsrechtliche Grundlagen der Vereinsfreiheit und die einfachgesetzliche Ausgestaltung der jeweiligen Rechtsinstitute - Der Kommissionsvorschlag für den «Europäischen Verein».