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Verhaltensunterschiede zwischen Hoch- und Niedrigängstlichen und deren Modifikation durch Alkohol

Humanexperimentelle Untersuchungen zur neuropsychologischen Angsttheorie von J.A. Gray

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Wolfgang Wölwer

Im Unterschied zu anderen Angsttheorien ist das neuropsychologische Angstmodell von Gray aufgrund seiner vorwiegend tierexperimentellen Basis überwiegend verhaltensbezogen. Da eine Überprüfung im Humanexperiment bislang weitgehend fehlt, wurden nach Entwicklung geeigneter verhaltensbezogener Untersuchungsparadigmen grundlegende Annahmen des Modells in einer humanpharmakopsychologischen Untersuchung überprüft. Dabei waren weitgehend theoriekonforme und zugleich verhaltensspezifische Effekte nachweisbar. Im Vergleich mit den Effekten in einem für die Humanangstforschung typischeren Angstmodell unter Einbeziehung mehrerer Reaktionsebenen erwiesen sich diese auf die Verhaltensebene beschränkten Effekte als zunächst eindeutiger interpretierbar, was jedoch möglicherweise lediglich verschieden breit angelegte Angstkonzeptionen widerspiegelt.
Aus dem Inhalt: Neuropsychologisches Angstmodell von J.A. Gray - Humanexperimentelle Untersuchung des Modells - Differentiellpsychologische Befunde zu Angst und Verhalten - Pharmakopsychologische Befunde zu Angst und Verhalten - Verhaltenshemmung - Ängstlichkeit - Alkohol.