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Die Konzertform der Brüder Carl Heinrich und Johann Gottlieb Graun

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Monika Willer

Das Instrumentalkonzert des 18. Jahrhunderts ist als musikalische Gattung bis heute attraktiv. Doch die gängige Repertoirekenntnis stützt sich auf die bekannten Beiträge von Vivaldi, J.S. Bach, Haydn und Mozart. Die vorliegende Studie stellt erstmals das Konzertschaffen zweier Autoren vor, die abseits vom tradierten Genrebild komponiert haben, gleichzeitig aber als Repräsentanten der Musik ihrer Zeit galten. Der Kapellmeister und der Konzertmeister Friedrichs II. hinterließen ein umfangreiches Konzertoeuvre, dessen Erschließung im Hinblick auf die Entstehung der Gattung Klavierkonzert wesentliche Neuerkenntnisse bringt. In einer ausführlichen Analyse werden die Formprobleme des Konzerts im Spannungsfeld zwischen Barock und Wiener Klassik diskutiert. Ein thematisches Verzeichnis der Werke ergänzt die Studie.
Aus dem Inhalt: Cembalokonzert - Konzert für Blasinstrumente - Konzerttheorie des 18. Jahrhunderts - Ritornellform - Vivaldi-Rezeption - «Sonatisierung» der Konzertform - Thematischer Katalog.