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Max Schelers Metapsychologie als Grundlage für einen integrativen anthropologischen Ansatz

Eine Synthese der verschiedenen Paradigmen in Psychologie und Psychosomatik

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Marion Hoffmann

Die Autorin richtet sich gegen die Anwendung der von Thomas Kuhn postulierten Inkommensurabilitätsthese auf die Wissenschaft Psychologie. Stattdessen begründet und entwirft sie einen integrativen anthropologischen Ansatz. Als Grundlage für die Synthese der verschiedenen Paradigmen dient die Metapsychologie, die Max Scheler im Rahmen seiner Phänomenologie, Wertethik und Anthropologie vorgezeichnet hat. Am Vorbild Schelers wird eine Metapsychologie konzipiert, die drei Aufgaben zu erfüllen hat: 1. phänomenologische Aufklärung von «Was-ist?-Fragen»; 2. kritische Aufdeckung von impliziten anthropologischen Prämissen, welche den jeweiligen psychologischen Theoriesystemen zugrundeliegen: 3. Vergleich und Synthese von scheinbar inkompatiblen Menschenbild-Hypothesen.
Aus dem Inhalt: Schelers Metapsychologie: Verhältnis von Leib, Seele und Geist - Intersubjektivitätstheorie - Erkenntnistheorie des Psychischen - Personkonzept - Aufdeckung und Vergleich der Menschenbild-Hypothesen in Tiefenpsychologie, Behaviorismus, Kognitivismus und Systemtheorien - Anthropologisches Sphärenmodell als integrativer Ansatz:Auseinandersetzung mit Th. Kuhn - Empirische Befunde aus der Neurophysiologie - Anwendung auf das Leib-Seele-Problem - Relevanz für die Psychosomatik.