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Technik und Weltkonstruktion

Versuch einer handlungs- und erkenntnistheoretischen Grundlegung der Technikphilosophie

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Eva Jelden

Angesichts der aktuellen technikverursachten Umwelt- und Kommunikationsprobleme setzt Technikbewertung - was oft nicht thematisiert wird - die Bestimmung der Bedeutung von Technik in unserer Lebenswelt überhaupt voraus. Der hier vorgestellte technikphilosophische Ansatz unternimmt dies aus zwei Richtungen: In einer handlungstheoretischen Modellierung wird analysiert, wie der Einsatz von Technik entlasten, befähigen, aber auch entfremden und entmündigen kann. Für heutige Systemtechnologien ist aber noch ein Schritt weiter zu gehen: Die immer stärker technisierte gesellschaftliche Kommunikation und Interaktion gerät, wie im sprachphilosophischen Zugriff aufgezeigt wird, zunehmend zu einer sich selbst bedingenden Kraft. Technik ist nicht länger bloßes Mittel, sondern konstituiert neue Rahmenbedingungen von Welterfahrung, Weltkonstruktion, SelbstbewuSelbstbewußtsein und Menschenbild.
Aus dem Inhalt: Technik: Mittel oder System? - Alltagshandeln - Handeln mit Technik: Werkzeug, Maschine, System - Wissen durch Technik und Weltzugang - Weltkonstruktion und Ich-Identität.