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Zum mittelalterlichen Musikleben im Benediktinerinnenstift Nonnberg zu Salzburg

Dargestellt am Nonnberger Antiphonar Cod. 26 E 1b und am Tagebuch der Praxedis Halleckerin unter besonderer Berücksichtigung der Zeit von Advent bis zur Octav von Epiphanie sowie des Officium von der Heiligen Erentrudis

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Fumiko Niiyama-Kalicki

Das Benediktinerinnenstift Nonnberg in Salzburg ist seit seiner Gründung um 712/14 immer als selbständiges Frauenkloster geführt worden. Die Nonnen pflegen eine eigene sowohl musikalische als auch liturgische Choral-Tradition. Sie besitzen in ihrer Bibliothek viele noch unerforschte mittelalterliche Handschriften. Eine davon ist das Antiphonar Cod. 26 E 1b, das um 1320 entstanden sein soll und welches das Officium Divinum beinhaltet. Dieses beschreibt den Jahresablauf des mittelalterlichen musikalischen und liturgischen Lebens des Stiftes Nonnberg. Dieses Buch versucht das Antiphonar mit dem Tagebuch der Praxedis Halleckerin, in dem sorgfältig liturgische Angaben über die Feste im 15./16 Jh. festgehalten sind, vergleichend darzustellen.
Aus dem Inhalt: Beschreibung der Hauptquellen: Cod. 26 E 1b und Tagebuch der Praxedis Halleckerin - Das Officium Divinum: Struktur und Sinn des monastischen Officiums unter besonderer Berücksichtigung des Nonnberger Usus - Besonderheiten im musikalischen und liturgischen Leben im späten Mittelalter in Nonnberg.