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Das Filioque bei Thomas von Aquin

Eine Untersuchung zur dogmengeschichtlichen Stellung, theologischen Struktur und ökumenischen Perspektive der thomanischen Gotteslehre

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Reinhard Simon

Über das Filioque im Credo der Kirchen lateinischer Tradition gibt es trotz zahlreicher Bemühungen bisher keine dogmatische Einigung. Es gehört damit zu jenen Faktoren, die einer ökumenischen Kircheneinung weiter entgegenstehen. Aber welche theologische Bedeutung hat dieser Dissens überhaupt? Die Beschäftigung mit den Texten des Thomas hilft, Antworten darauf zu finden. Seine Theologie stand einst einer echten Einigung im Wege, hat aber ihre normative Kraft bis heute behalten. Was bedeutet das für den ökumenischen Dialog? Der Autor versucht, dieser Frage in intensivem Gespräch mit Thomas, Augustinus, Dionysius Areopagita und der heutigen Dogmatik nachzugehen. Das Buch gehört damit an die Schnittstelle zwischen historischer, dogmatischer und ökumenischer Theologie.
Aus dem Inhalt: Das Filioque in Thomas' Bibel- und Kirchenväterexegese - Seine Trinitätslehre im Gesamt der Theologie - Gotteserkenntnis und Gottebenbildlichkeit im Vergleich mit Augustinus und Dionysius Areopagita - Strukturale Aspekte - Ökumenische Perspektiven der thomanischen Theologie.