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Über den Zusammenhang von Kontrollüberzeugungen und psychosozialer Anpassung im Jugendalter

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Helfried T. Albrecht

Während der Jugendzeit müssen Jugendliche in zunehmendem Maße Kontrolle über ihr eigenes Leben übernehmen. Es liegt daher nahe, daß ihre Kontrollüberzeugungen und ihre psychosoziale Anpassung in Zusammenhang stehen. Die längsschnittliche Untersuchung Jugendlicher (11-14, 14-17 Jahre) zeigt, daß Jugendliche mit externalen Kontrollüberzeugungen in ihrer psychosozialen Anpassung benachteiligt sind. Es wird gezeigt, daß einzelne Aspekte der Anpassung (Selbstwert, Peerablehung) sich mit Veränderungen der Externalität synchron ändern. Transgressionsbereitschaft dagegen steigt zwar mit steigender Externalität, reduziert sich aber nicht mehr, wenn die Externalität zurückgeht. Diese unterschiedlichen Veränderungsmuster werden in ihrer Bedeutung für die psychosoziale Anpassung diskutiert.
Aus dem Inhalt: Jugend als Zeit vielfältiger Neuanpassungen - Kontrollüberzeugungen und Persönlichkeitsmerkmale - Aspekte der psychosozialen Anpassung: Selbstwert, Peerablehnung, Transgressionsbereitschaft, Kontakt mit normabweichenden Peers - Ko-Evolution von Kontrollüberzeugungen und psychosozialer Anpassung.