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Die Entstehung und Entwicklung des juristischen Privatunterrichts in den Repetitorien

Ein Beitrag zur Diskussion über die Reform der Juristenausbildung

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Stefan Lueg

Der juristische Privatunterricht in den Repetitorien ist stark verbreitet. Weit mehr als die Hälfte aller Jurastudenten und ein Großteil der Referendare nutzen die Dienste von Repetitoren und sind bereit, dafür einen beträchtlichen Teil ihrer finanziellen Mittel zu opfern. Dabei haben die Repetitorien Tradition. So nahm bereits Goethe während seines Studiums die Hilfe eines Repetitors in Anspruch. Wie aber konnte sich neben der Universität und dem staatlichen Vorbereitungsdienst eine «dritte Instanz in der Ausbildung der Juristen» etablieren? Bei der Beantwortung dieser Frage wird die Entwicklung der Repetitorien im Rahmen der Geschichte der offiziellen Juristenausbildung aufgezeichnet und analysiert. Dabei eröffnet diese Studie neue Aspekte zur aktuellen Problematik der Juristenausbildung.
Aus dem Inhalt: Art und Verbreitung juristischen Privatunterrichts - Die geschichtliche Entwicklung der Repetitorien - «Preußische Verhältnisse» oder die Verlagerung der Juristenausbildung von der Universität in die Repetitorien - Die Determinanten des juristischen Privatunterrichts - Das Dilemma der juristischen Fakultäten.