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Afferente Informationen und die Synchronisation von Ereignissen

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Gisa Aschersleben

Die Frage nach der Beziehung zwischen Wahrnehmung und Handlung ist in den letzten Jahren wieder in den Vordergrund kognitionspsychologischen Interesses gerückt. Um diese Frage empirisch zu untersuchen, bieten sich Aufgaben an, in denen privilegierte Beziehungen zwischen Wahrnehmung und Handlung bestehen. Solche Aufgaben sind zum Beispiel Synchronisationsaufgaben. In Synchronisationsaufgaben beobachtet man, daß Personen nicht in der Lage sind, ihre Handlung exakt synchron zu einer vorgegebenen Reizfolge auszuführen, die Handlung erfolgt im Mittel zu früh. Eine Hypothese zur Erklärung dieses Effekts wird in sechs Experimenten geprüft und anschließend ihre Bedeutung für die Klärung des Zusammenhangs zwischen Wahrnehmung und Handlung diskutiert.
Aus dem Inhalt: Zusammenhang zwischen Wahrnehmung und Handlung - Bedeutung afferenter Informationen für die Handlungssteuerung - Kopplung zwischen Reiz und Handlung bei periodischen Handlungen.