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Zur Messung staatlicher Defizite

Eine Untersuchung anhand des Bundeshaushalts der Bundesrepublik Deutschland

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Ursula Arlt

Ein adäquat und korrekt gemessenes Defizit ist notwendige Voraussetzung für die Beantwortung zentraler wirtschaftspolitischer Fragestellungen: Die zutreffende Messung ist wichtig für die Beurteilung der Konjunktur- und Wachstumswirkungen des staatlichen Budgets, für die Beurteilung zukünftiger Haushaltsspielräume und der langfristigen Tragfähigkeit der Finanzpolitik. Von besonderer Aktualität ist die Defizitmessung für die Feststellung der Eintrittsvoraussetzungen zur dritten Stufe der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Die vorliegende Studie behandelt Fragen der Messung staatlicher Defizite zunächst auf einer konzeptionellen Ebene. Besprochen werden u.a. die Problematik der Schattenhaushalte, die Defizitrelevanz der Sozialversicherung und der staatlichen Investitionen, die Rolle des Bundesbankgewinns sowie der Zusammenhang zwischen Defizitmessung und Inflation. Die Ausführungen werden zudem durch Beispielsrechnungen für den Bundeshaushalt der Bundesrepublik Deutschland ergänzt.
Aus dem Inhalt: Haushaltsdefizite als Indikator für Konjunktur- und Wachstumswirkungen des staatlichen Budgets - Problematik der Schattenhaushalte - Budgetdefizit und Sozialversicherung - Budgetdefizit und staatliche Investitionen - Budgetdefizit und Gewinn der Bundesbank - Budgetdefizit und Inflation.