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Policy-Analyse: Grenzenlos Fernsehen in der EG

Relevanz und Gewichtung politischer Akteure im EG-Entscheidungsprozeß am Beispiel der EG-«Richtlinie zur Koordinierung bestimmter Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Ausübung der Fernsehtätigkeit»

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Jürgen Wagner

Die Entscheidungsprozesse der EG gestalten sich häufig außerordentlich komplex und sind somit schwer darstellbar. Sie gelten als wenig transparent und entziehen sich gewohnten politikwissenschaftlichen Untersuchungsrastern. Die Policy-Analyse erschließt der empirisch-analytischen EG-Forschung hierfür einen neuen Zugang. Anhand der EG-'Medienpolitik' und einer daraus ausgewählten, überaus kontrovers diskutierten Richtlinie über grenzüberschreitendes Fernsehen wird die Vorgehensweise, aber auch die Reichweite ihrer Erklärungsfähigkeit exemplarisch dargestellt. Die tatsächliche Rolle und Relevanz etwa der EG-Organe, supranationaler oder einzelner mitgliedstaatlicher Akteure kann bestimmt und qualifiziert werden. Im Ergebnis läßt sich dann nicht nur die (Neu-)Gewichtung der Akteure im EG-Gefüge feststellen, sondern insgesamt ein differenzierteres und konkreteres Bild der EG zeichnen.
Aus dem Inhalt: Das analytische Konzept der Policy-Analyse in der EG-Forschung - Spezifische Charakteristika und Rahmenbedingungen des EG-Politikfeldes 'Medienpolitik' - Die Analyse des Fallbeispiels 'EG-Fernsehrichtlinie' - Ein differenzierteres Bild der Besonderheiten des EG-Systems und seiner Akteure.