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«Magischer Realismus» in der Malerei des 20. Jahrhunderts

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Andreas Fluck

Seit Mitte der zwanziger Jahre findet der Begriff «Magischer Realismus» in Publikationen zur Malerei des 20. Jahrhunderts wiederholt Verwendung, ohne daß bislang eine grundlegende Klärung dieses Terminus erfolgte. Das vorliegende Buch zeigt zunächst seine Geschichte und Entwicklung in der kunsthistorischen Literatur Europas und Amerikas auf und dokumentiert seine Verwendung zur Beschreibung einer durch äußerste Präzision gekennzeichneten Malerei bis in die Gegenwart hinein. Hieran schließt sich der Versuch einer Typologisierung dieser Malereirichtung an, indem Werke von «Magischen Realisten» unterschiedlichster Nationalität und Zeitzugehörigkeit vergleichend betrachtet und auf stilistisch-technische sowie inhaltliche Parallelen hin untersucht werden. Das Ergebnis ist die umfassende Darstellung einer zwischen Sachlichkeit und gegenständlichem Surrealismus anzusiedelnden Malereirichtung, welche sich durch einen kaum vermuteten Facettenreichtum auszeichnet.
Aus dem Inhalt: «Magischer Realismus» in der kunsthistorischen Literatur seit 1925 (Deutschland, Niederlande, Amerika) - Stilistisch-technische Merkmale des «Magischen Realismus» (Präzision und Asepsis, Perspektivverzerrungen, Lichtführung, Farbe) - Inhaltliche Merkmale des «Magischen Realismus» (Menschenleere, Dingmagie, Gestaltung der Bildtitel, «Anekdotische» Bilder).