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Vorsatz und Fahrlässigkeit bei jugendlichen Straftätern

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Klaus Märker

Vorsatz und Fahrlässigkeit werden im Bereich des Strafrechts auf Erwachsene und Jugendliche einheitlich angewandt. Diese Arbeit zeigt die Widersprüche im System der allgemeinen Straftatlehre auf, die beim bedingten Vorsatz und der unbewußten Fahrlässigkeit besonders brisant werden und im Bereich der Bagatellkriminalität zu teilweise nicht mehr hinnehmbaren Ergebnissen führen. Ein Mehr an Toleranz gegenüber jugendlichen Straftätern kann durch eine folgenorientierte subjektive Zurechnungslehre erreicht werden, welche die jugendspezifischen Besonderheiten in sich aufnimmt und damit zu der allseits geforderten Entkriminalisierung beiträgt.
Aus dem Inhalt: Vorsatz und Fahrlässigkeit als internale Zurechnungskriterien des allgemeinen Strafrechts - Subjektive Zurechnung im Jugendstrafrecht - Folgenorientierte Gesetzesanwendung.