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Literaturkritik als «Criticism of Life»

Zur zentralen Stellung des Kritikbegriffs in der Literaturtheorie Matthew Arnolds

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Thomas Spielkamp and Universität Münster

Im Zentrum des kritischen Werks des viktorianischen Dichters, Literatur- und Kulturkritikers Matthew Arnold (1822-1888) stehen die Begriffe 'Literatur', 'Kritik' und 'Kultur'. Alle drei Gegenstandsbereiche sind von einem einheitlichen Anliegen geleitet, das in dem von Arnold geprägten Schlagwort des «criticism of life» zum Ausdruck kommt. Dabei bildet Arnolds Auffassung von 'Kritik' als primär kreative Kategorie den Angelpunkt seiner Literaturtheorie, die darauf abzielt, die vielseitigen Möglichkeiten von Literatur und Literaturkritik als Bereiche menschlicher Kreativität aufzuzeigen. Diese Studie stellt eine umfassende Analyse der Literaturtheorie Arnolds unter besonderer Berücksichtigung seines Kritikbegriffs dar, wobei die von Arnold gebrauchten Begriffe in ihrer Schichtung untersucht und in ihren begriffsgeschichtlichen Hintergrund eingeordnet werden.
Aus dem Inhalt: Arnolds Literaturbegriff - Die Poetik Arnolds - Literatur als «Criticism of Life» - Arnolds Kritikbegriff - Die Kritik und ihre Funktion - Der Primat der «Disinterestedness» - Arnolds Kulturbegriff - Das Menschenbild Arnolds - Literaturkritik als «Critisism of Life».