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Jesus Christus - der «Gott mit uns»

Gottsein und Menschsein Jesu Christi in der katholischen Dogmatik des 19. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum

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Gabriele Schwarzweller-Madl

Wer ist Jesus Christus? Diese Frage beschäftigt die Menschen zu allen Zeiten. Nicht minder treibt die Antwort des Glaubens - er ist Gott und Mensch - das Denken um. Ein Blick in die Geschichte zeigt, daß davon ein Aspekt, Jesu Menschsein, zumeist völlig vernachlässigt wurde. Die vorliegende Untersuchung verfolgt die Positionen und Auseinandersetzungen um die Verhältnisbestimmung von Gottsein und Menschsein Jesu in der Dogmatik des vergangenen Jahrhunderts. Dabei weist die Autorin Defizite im Ernstnehmen von Jesu wahrem Menschsein nach und findet die Wurzel dafür in dem bis heute geltenden Vorstellungsmodell von einer Person und zwei Naturen. Daher werden Vorschläge für heutiges, den biblischen Grundlagen entsprechendes Reden von Jesus Christus, dem «Gott mit uns», gemacht.
Aus dem Inhalt: Einblicke in das 19. Jahrhundert - F. Brenner - P.B. Zimmer und H. Klee - G. Hermes und A. Günther - Die Tübinger Schule - F.X. Dieringer - Neuscholastik - M.J. Scheeben - H. Schell - Zusammenfassung und Ausblick: Wurzeln der Vernachlässigung - Ansatzpunkte zur Überwindung - Aufgabe heutiger Dogmatik.