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Zivilrechtliche Ausgleichsansprüche unter mehreren polizeirechtlichen Störern, dargestellt am Beispiel der Altlastenproblematik

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Jacqueline Grunwaldt

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ausgleichsansprüche, die ein zur Gefahrenabwehr herangezogener Verantwortlicher gegen die übrigen mitverantwortlichen Störer stellen kann. Die Darstellung orientiert sich dabei an der umweltrechtlich aktuellen Altlastenproblematik. Untersucht werden neben den vorgelagerten Ansprüchen des Käufers eines altlastenbehafteten Grundstücks und der polizeirechtlichen Rechtslage vornehmlich die zivilrechtlichen Regreßinstitute der Geschäftsführung ohne Auftrag und des gesamtschuldnerischen Ausgleichsanspruchs mehrerer für eine unerlaubte Handlung Verantwortlicher. Es wird begründet, daß beide Regreßansprüche auf die polizeirechtliche Störermehrheit anwendbar sind. Die Arbeit schließt mit Erläuterungen zu Rechtsfolgen und Rechtsweg der bejahten Ansprüche.
Aus dem Inhalt: Ansprüche des Käufers eines Altlastengrundstücks - Einschränkungen der polizeirechtlichen Störerhaftung - Ausgleichsansprüche zwischen Verhaltens- und Zustandsstörer - Geschäftsführung ohne Auftrag - Gesamtschuldnerausgleich - Polizeihaftung als Gefährdungshaftung.