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Widersprüche. Literatur und Politik in der DDR 1949-1989

Zusammenhänge - Werke - Dokumente

Joachim-Rüdiger Groth and Joachim-Rüdiger Groth

Das von Widersprüchen geprägte Verhältnis der Literatur zur Politik in der DDR ist Gegenstand dieser Untersuchung. Der Prozeß des Niedergangs des Realsozialismus findet seine Entsprechung als zentrales Motiv in unterschiedlicher Gestaltung in der Literatur. Das vorgestellte Material belegt, daß ideologisch verbrämte politische Repression und angepaßtes Schreiben auf Dauer die Emanzipation des Subjekts nicht verhindern konnten. Die über 50 analysierten Werke, die zahlreichen Zeugnisse namhafter Autorinnen und Autoren und anderer Zeitzeugen sowie die zwölf Quellen dokumentieren den vierzigjährigen Entwicklungsprozeß der Literatur im Spannungsfeld der Politik. Bio-bibliographische Daten ergänzen die Informationen. Damit fördert das Buch eine an Fakten orientierte Auseinandersetzung mit der Literatur in der ehemaligen DDR. Wegen seiner übersichtlichen Gliederung ist es für Lehre und Studium besonders geeignet.
Aus dem Inhalt: Historische Wurzeln der Kulturpolitik - Kulturpolitik unter sowjetischer Kuratel - Der 17. Juni - Bitterfeld - Literatur und Koexistenz - Kulturpolitik in der Legitimationskrise - Dogma ohne Wirkung - Literatur und offizielles Geschichtsbild - Entfremdete Wirklichkeit - Die Wende 1989 - Der Blick zurück.