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Mulier non debet abire nuda

Das Erbrecht und die Versorgung der Witwe in Rom

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Gabriele Heyse

Das Erbrecht hat in der Antike als Auslöser von Vermögensverschiebungen eine zentrale Rolle gespielt. Diese Studie untersucht anhand von Quellenexegesen die spezifischen Probleme der rechtlichen und wirtschaftlichen Stellung der Witwe nach dem Tod des Mannes. Ihr Erbrecht und ihre tatsächliche Versorgung erlauben Rückschlüsse auf das Konzept der Ehe in Rom und verdeutlichen zugleich die römischen Familienstrukturen. Die Ehemänner lassen ihre Witwen zwar nicht «nackt gehen». Das Witwenerbrecht ist aber stark reglementiert und die Versorgung der Frauen findet hauptsächlich über ihre Herkunftsfamilien statt.
Aus dem Inhalt: Stellung der Witwe in der römischen Gesellschaft - Römisches Intestaterbrecht und testamentarisches Erbrecht - Lex Voconia - Lex Iulia et Papia Poppaea.