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Johann Peter Pixis

Beiträge zu seiner Biographie, zur Rezeptionshistoriographie seiner Werke und Analyse seiner Sonatenformung

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Lucian Schiwietz

Johann Peter Pixis (1788-1874) war seinen Zeitgenossen als Klaviervirtuose und Komponist ein Begriff. Heute ist sein Werk weitgehend vergessen. Die vorliegende Studie rückt erstmalig Leben und Schaffen dieses Tonkünstlers wieder ins Licht der Betrachtung, problematisiert dogmatische Vorurteile über sein Werk und zeigt in Konzentration auf den Bereich der Sonatenformung wesentliche Merkmale und Entwicklungen seines Stils. Über das monographisch Spezifische hinaus wird dabei die Perspektive auf die sozialen Verflechtungen, politisch-ökonomischen Grundlagen und ästhetischen Grundschichten des Musiklebens vom Ende des 18. bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts eröffnet. Die Studie enthält einen detaillierten Anmerkungsapparat und ein umfangreiches Register.
Aus dem Inhalt: Kindheit in Mannheim - Wirken in Wien, Paris, Baden-Baden - Agententätigkeit für Francilla und Theodor Pixis - Rezeption des kompositorischen Werks und rezeptionsgeschichtliche Problematik - Werke in der Sonatengattung: Bestandsaufnahme, Chronologie - Zyklische Gestaltung - Formung des Kopfsatzes.