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Erziehung zu Menschlichkeit und Demokratie

Erich Kästner und seine Zeitschrift 'Pinguin' im Erziehungsgefüge der Nachkriegszeit

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Birgit Ebbert

Erziehung war noch nie die ausschließliche Angelegenheit von Eltern und Pädagogen. Die Medien hatten seit jeher einen Einfluß, der gelegentlich bewußt zur Miterziehung genutzt wurde. Dies machte sich Erich Kästner zu eigen. Mit Hilfe einer Zeitschrift versuchte er die im 3. Reich aufgewachsene Jugend zu neuen Werten wie Menschlichkeit, Toleranz und Freiheit zu führen. Eine kritisch-hermeneutische Analyse der Zeitschriften, für die Erich Kästner als Herausgeber verantwortlich war, stellt die pädagogischen Ansprüche Kästners, deutscher Pädagogen der Nachkriegszeit und der Alliierten den Texten gegenüber. Dabei ergeben sich erstaunliche Parallelen zur heutigen Zeit. Es zeigt sich, daß Kästner recht hatte, als er von «chronischen Aktualitäten» sprach.
Aus dem Inhalt: Leben in der Nachkriegszeit - Erziehung nach dem Untergang - Die Jugendzeitschrift als Erziehungsmittel - Erich Kästner.