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Amalgam aus Kunst und Wissenschaft

Naturwissenschaftliches Denken im Werk von Iannis Xenakis

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Peter Hoffmann

In den Augen von Iannis Xenakis, dem griechisch-französischen Komponisten, Ingenieur und Architekten (geb. 1922), sind künstlerische wie wissenschaftliche Reflexion Ausprägungen einer gemeinsamen Ideengeschichte. Hier wird an konkreten Beispielen gezeigt, wie Xenakis die Musik an fundamentalen Ideen teilhaben läßt, die zentralen naturwissenschaftlichen Gedankenmodellen des 20. Jahrhunderts zugrundeliegen: Relativitätstheorie, Quantentheorie, «Chaos»-Theorie. Für die Darstellung konnte zum Teil auf bisher unveröffentlichtes Material zurückgegriffen werden. Es wird deutlich, daß Xenakis nichts geringeres betreibt als die Rehabilitierung der Musik als wissenschaftliche Disziplin - unter Wahrung ihrer besonderen Rolle als Katalysator menschlicher Erlebnisfähigkeit und Erkenntnis.
Aus dem Inhalt: Musik als Struktur - Die axiomatische Methode - Naturgesetze undKausalitätsprinzip - Relativitätsprinzip und geometrische Transformationen - Die Idee der stochastischen Musik - Die Quantisierung von Raum und Zeit - Musik als dynamisches System.