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Österreichs Weg zur konstitutionellen Monarchie

Aus der Sicht des Staatsministers Anton von Schmerling

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Lothar Höbelt

Schmerling schildert in diesem Teil seiner Erinnerungen den Übergang der Habsburgermonarchie vom 'Neoabsolutionismus' zum Verfassungsstaat in den 1860er Jahren, seine Beziehungen zum Kaiser und zur liberalen Partei, die Kinderkrankheiten des Parlamentarismus und die Schwierigkeiten des multinationalen Reiches. Nach der Niederlage in Italien 1859 stand das Regime vor der Alternative: Kollaps oder Reform. Im Dezember 1860 wurde Schmerling zum Staatsminister ernannt. Seine Aufgabe bestand in dem schwierigen Balanceakt zwischen Kaiser und Parlament. Das unveröffentlichte Manuskript wurde erstmals in den 40er Jahren verwendet und wird nun einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Aus dem Inhalt: Beginn von Verfassungsleben und Parlamentarismus in Österreich - Beziehungen der Liberalen zu ihrem Ministerium.