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Psychosoziale Bedingungen des Rauchens

Sekundärstatistische Analysen von Querschnittserhebungen zum Tabakrauchen zum Verständnis der Veränderung von Prävalenzraten

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Wilfried von Stünzner

Die Frage, wie sich das Rauchverhalten der Bevölkerung in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat, läßt sich mit den bislang üblichen Vergleichen von Querschnittserhebungen nur unzulänglich beantworten. Ein längsschnittlicher Ansatz mit rekonstruierten Kohorten eröffnet neue Analyse- und Interpretationsmöglichkeiten zur Entwicklung von Raucherraten. Die Analysen gründen sich auf Daten des Basissurveys der Deutschen Herz-Kreislauf-Präventionsstudie. Die Entwicklungsverläufe von Raucher- und Exraucherpotentialen in den Geburtsjahrgängen 1916 bis 1960 liefern ein differenziertes Bild von generationsspezifisch wirksamen Einflußfaktoren.
Aus dem Inhalt: Die geschichtliche Entwicklung des Tabakrauchens - Methoden und Erklärungsmodelle zur Beurteilung der Veränderung von Raucherprävalenzen - Entwicklung der Raucher- und Exraucherraten in rekonstruierten Kohorten.