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Die internationale Wettbewerbsfähigkeit Spaniens

Die spanische Volkswirtschaft vor der Europäischen - Wirtschafts- und Währungsunion

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Stefan Alshuth

Die internationale Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft ist insbesondere dann Gegenstand der wirtschaftspolitischen Diskussion, wenn die Leistungsbilanz des Landes einen negativen Saldo aufweist. Eine überbewertete Währung und übersteigerte Lohnforderungen werden sogleich als Ursachen der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit identifiziert. Diese Arbeit weist zunächst nach, daß derartige monokausale Erklärungsversuche den komplexen Zusammenhängen, die den Erfolg im Wettbewerb bestimmen, nicht gerecht werden. Sodann werden auf der Grundlage des Schumpeterschen Verständnisses von Wettbewerbsprozessen Determinanten der Wettbewerbsfähigkeit herausgearbeitet, die mit den Erkenntnissen der modernen Außenwirtschaftstheorie in Einklang stehen. Entscheidend ist dabei die Wechselwirkung zwischen mikro- und makroökonomischen Aspekten der Wettbewerbsfähigkeit. Die bevorstehende Europäische Wirtschafts- und Währungsunion wird zum Anlaß genommen, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der spanischen Volkswirtschaft auf der Grundlage des hier herausgearbeiteten dynamischen Konzepts zu analysieren.
Aus dem Inhalt: Ein anwendungsorientiertes Konzept der internationalen Wettbewerbsfähigkeit - Der Wettbewerbsgeist in der spanischen Gesellschaft - Die spanische Wirtschaftspolitik seit Ende des Bürgerkrieges - Mikro- und makroökonomische Aspekte der Wettbewerbsfähigkeit auf den spanischen Faktormärkten.