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Psychologisch relevante Faktoren in der Bewältigung einer autologen Knochenmarktransplantation bei Patienten mit Morbus Hodgkin

Eine psychologische Längsschnittstudie über den Genesungsverlauf von Krebspatienten nach einer Hochdosistherapie

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Ernst-Eckart Korth

Die Knochenmarktransplantation (KMT) ist ein Therapieverfahren in der Behandlung von bösartigen Erkrankungen, wenn konventionelle onkologische Therapien versagt haben. Für den betroffenen Patienten ist diese Hochdosistherapie mit extremen Ängsten und Belastungen verbunden. Diese Arbeit befaßt sich mit möglichen psychologischen Prädiktoren für eine erfolgreiche Genesung nach einer autologen KMT bei Patienten mit der Lymphdrüsenerkrankung Morbus Hodgkin. Das Transplantationsgeschehen wird aus verschiedenen Perspektiven dargestellt. Die verschiedenen Aspekte einer eigenen Längsschnittstudie betreffen die Sichtweisen von Patienten, Arzt und Schwester, Krankheitsverarbeitung, Kognitionen zum Genesungsprozeß, Kausalattributionen, Ausmaß an kognitiver Kontrolle und die Lebensqualität der Patienten vor und nach dem Eingriff. Daraus folgende Implikationen für die psychologische Betreuung des Patienten vor, während und nach der Behandlung werden beschrieben.
Aus dem Inhalt: Psychologische Aspekte von somatischen Erkrankungen - Kognitive Kontrolle und Hilflosigkeit im Zusammenhang mit chronisch-körperlichen Erkrankungen - Phasen einer autologen Knochenmarktransplantation - Psychologische Studien zur KMT - Genesungsfaktoren - Kreative Krankheitsverarbeitung - Psychoonkologie - Krankheitsverarbeitung und -bewältigung - Lebensqualität - Psychologische Betreuung von KMT-Patienten - Unterschiedliche Sichtweisen: Patient, Arzt und Krankenschwester.