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Sachverhaltsgestaltende Jahresabschlußpolitik im Einzelabschluß bei gegebener Unternehmenskonstitution

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Karsten Hoffmann

Sachverhaltsgestaltende Jahresabschlußpolitik ist die bewußte, jahresabschlußpolitisch motivierte, «normkonforme» Gestaltung von realen Transaktionen und Terminen zu dem Zweck, eine den Zielen des jahresabschlußpolitischen Entscheidungsträgers entsprechende Gestaltung des Jahresabschlusses im Hinblick auf eine Beeinflussung des Verhaltens der Jahresabschlußadressaten zu erreichen. Im jahresabschlußpolitischen Schrifttum dominieren seit jeher Beiträge zur sachverhaltsabbildenden Jahresabschlußpolitik, während Fragen der sachverhaltsgestaltenden Jahresabschlußpolitik kaum eine systematisierende Behandlung erfahren haben. Die Zielsetzung der Arbeit ist daher die Erarbeitung eines anwendungs- und gestaltungsorientierten Konzepts, anhand dessen die Möglichkeiten und Grenzen der Sachverhaltsgestaltung im Jahresabschluß aufgezeigt werden können.
Aus dem Inhalt: Begriffsexplikation - Objekte - Träger - Zieltheoretische Grundlagen - Systematisierung - Grenzen bzgl. Bilanzierungsprinzipien, Berichterstattung, Jahresabschlußprüfung, Steuerrecht und faktischer Rahmenbedingungen - Durchführung - Inhaltliche Spezifikation und Analyse ausgewählter sachverhaltsgestaltender Aktionsparameter im Hinblick auf ihre jahresabschlußpolitischen Implikationen, wie z.B. In-substance defeasance, Pensionsgeschäfte, Sale-and-lease-back, Rechtsgeschäfte mit rückwirkend abgeschlossener Wirksamkeit.