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Die Fahrzeugeinsatzplanung im gewerblichen Güterfernverkehr

Ein graphentheoretischer Ansatz zur Planung von Fahrzeugumläufen

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Joachim Schmidt

Bei der Fahrzeugeinsatzplanung im gewerblichen Güterfernverkehr muß eine Auswahl der an Frachtführer zu vergebenden Aufträge getroffen werden. Gleichzeitig ist für die vom eigenen Fuhrpark durchzuführenden Aufträge eine optimale Tourenfolge zu bestimmen. Diese Besonderheiten werden durch die bei der depotbezogenen Tourenplanung eingesetzten Programme nicht abgedeckt. Es wird ein zweischrittiges Verfahren vorgestellt. Durch die Fahrtenbildung wird die Fahrzeugauslastung auf Teilstrecken optimiert. Die Umlaufbildung bestimmt eine Zuweisung der Fahrten zu Fahrzeugen mit minimalen Leerkilometern. Diese Vorgehensweise unterstützt die Planung von Teil- und Komplettladungsverkehren. Anhand einer Praxiserprobung wird die Integration von praxisrelevanten Nebenbedingungen, wie z.B. die gesetzliche Beschränkung der Lenk- und Schichtzeit, dargestellt.
Aus dem Inhalt: Deckungsbeitragsorientierte Disposition - Teilladungszusammenfassung - Dynamische Fahrzeugbelegungsrechnung - Bildung von Fahrzeugumläufen - Rollierende Planung - Erprobung an einem Praxisbeispiel.