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Koordination individueller wirtschaftlicher Aktivitäten unter unvollkommener Information, Unsicherheit und Erwartungsbildung

Eine Analyse gleichgewichtstheoretischer Modellierungsansätze

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Iris Pieper

In der Realität treffen die Wirtschaftseinheiten einer dezentral organisierten Ökonomie ihre Entscheidungen i.d.R. bei unvollständiger Information, Unsicherheit bzw. Risiko und bilden Erwartungen bzgl. der zukünftigen Werte der für ihre Entscheidungen relevanten ökonomischen Variablen. Welche Modellierungskonzepte wurden entwickelt, um diesem Sachverhalt Rechnung zu tragen? In der vorliegenden Arbeit wird der Versuch unternommen, unterschiedliche Ansätze der Gleichgewichtsökonomik im Hinblick auf ihre Prämissen bzgl. des Informationsstandes der Wirtschaftseinheiten und der hieraus resultierenden Konsequenzen für die Qualität des marktwirtschaftlichen Koordinationsprozesses zu analysieren und zu ordnen sowie Aussagen über den Realitätsbezug der verschiedenen Modellansätze abzuleiten. Das Spektrum der ökonomischen Theorien reicht von dem allgemeinen Gleichgewichtsmodell Walras' über intertemporale Gleichgewichte bis zu unterschiedlichen Ausprägungen moderner temporärer Gleichgewichtsmodelle.
Aus dem Inhalt: Ökonomisches Gleichgewicht als Idealzustand - Walrasianisches Gleichgewichtskonzept - Intertemporales Gleichgewicht - Stationary und steady-state Gleichgewicht - Temporäres Gleichgewicht - Temporäre kompetitive Gleichgewichte, neo-/neu-klassische Theorie, neue (neue) Mikroökonomik - Temporäre Gleichgewichte mit Mengenanpassung.