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Der Typbegriff in der Geographie

Eine disziplingeschichtliche Studie

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Hans-Friedrich Wollkopf

Typologische Ordnungssysteme haben die Entwicklung zahlreicher Fachwissenschaften maßgeblich geprägt. Diese Studie untersucht die begriffsgeschichtlichen Grundlagen der typologischen Arbeitsweise in der Geographie vor dem Hintergrund der Wissenschaftsentwicklung insgesamt. Im Mittelpunkt steht eine Wortgutanalyse (-typ-Wortfamilie) auf der Basis von 35000 Belegen aus dem Zeitabschnitt 1800 bis 1987. Es werden die Phasen der Terminologisierung, Taxonomisierung und Metrisierung des Typbegriffs in Verbindung mit den in ihm synthetisierten Abbildungs- und Ordnungsfunktionen aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Wurzeln der wissenschaftssprachlichen Verwendung von Typus/Typ - Terminologisierung in der klassischen wissenschaftlichen Geographie (1800-1860) - Taxonomisierung und Übergang zu typologischen Systemen vor allem seit v. Richthofen (1886) - Etwa seit 1950 holotaxonomisch-typologische Durchdringung des geographischen Erkenntnisprozesses überwiegend auf der Basis metrisch-dimensionaler Typen.