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Älter werden

Das subjektive Älterwerden mit seinen gesellschaftlichen und kulturellen Vernetzungen

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Roberta Schaller-Steidl

Die heterogene Beschaffenheit von Älterwerden sucht die Autorin anhand verschiedener Schwerpunkte zu reflektieren. Neben den Kriterien des Faktors Zeit oder auch der kulturell und gesellschaftlich bedingten Angst vor dem Älterwerden ist besonders aus unserer Perspektive der Frauenforschung der Ansatz der Geschlechtsspezifik hervorzuheben. Durch die geschlechtsspezifische Sozialisation oder auch die gesellschaftliche Arbeitsteilung ergeben sich nicht nur festgeschriebene Lebensbereiche, sondern letztlich sind damit sozialpolitische Verhältnisse verknüpft. Somit vollziehen sich im Prozeß des Älterwerdens eintretende Rollen- und Funktionsverluste geschlechtsspezifisch auf unterschiedliche Weise.
Aus dem Inhalt: Älterwerden hat über Jahrzehnte hinweg mit den psychischen Funktionen sich ändernder gesellschaftlicher Rollen und Funktionen zu tun. Die Bilder, die wir vom Alter in uns tragen, die sich hinter den Augen bewahren und ins Gedächtnis dringen, sind durch unsere eigene Geschichte geprägt.