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Die journalistische Reisebeschreibung nach 1945 am Beispiel des Kölner Stadt-Anzeigers und der Süddeutschen Zeitung

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Achim Schmitz-Forte

Die Reiseberichterstattung in den Medien legitimiert sich als journalistische Form, die das Publikum kritisch informieren will. Doch was unter dem Signet «Reisejournalismus» veröffentlicht wird, ist in aller Regel Berichterstattung über Tourismus und Touristik. Der touristische Markt initiiert, rechtfertigt und finanziert das Genre. Reisejournalismus ist ein publizistisches Bindeglied in einem Konsumvorgang. Dem Streit über die Auswirkungen dieses Tatbestandes will diese Studie eine Grundlage geben. Sie untersucht mit literaturwissenschaftlicher Methode die Reisebeschreibungen, die zwischen 1945 und 1985 im Kölner Stadt-Anzeiger und der Süddeutschen Zeitung erschienen sind.
Aus dem Inhalt: Journalistische Reisebeschreibungen im System Tourismus - Die Reisebeilagen des Kölner Stadt-Anzeigers und der Süddeutschen Zeitung - Statistische und inhaltliche Analyse - Textbeispiele: Reisebeschreibungen über Deutschland, Italien, Lateinamerika - Funktionen und Funktionalisierung der Reiseberichterstattung - Legitimationsstrategien des Reisejournalismus - Journalismus oder Produktvermittlung?