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Grundsätze der freien richterlichen Beweiswürdigung im Strafprozeßrecht

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Andrea Schmidt

Zu den zentralen Problemen des Strafprozeßrechts gehört die Frage nach Wesen und Umfang des Grundsatzes der freien richterlichen Beweiswürdigung. Ursprünglich entstanden aus der Antithese zum formellen Beweisrecht des gemeinrechtlichen Prozesses, hat dieses Prinzip inzwischen ein Eigenleben entwickelt, das Rechtsprechung und Schrifttum seit Jahrzehnten zu neuen Versuchen anregt, die Prinzipien zu bestimmen, nach denen der Richter ein Urteil fällen soll. Die Autorin beschreibt unter Darstellung der historischen Wurzeln neue Wege zur inhaltlichen Bestimmung des Beweisprinzips. Sie kommt dabei nicht bloß zu einer Konkretisierung des Beweisgrundsatzes, sondern auch zu neuen Ausblicken de lege ferenda, die den Umfang der Beweisaufnahme und eine Neugestaltung der Revision betreffen.
Aus dem Inhalt: Geschichtlicher Überblick über das deutsche Beweisrecht - Begriffsbestimmung der freien Beweiswürdigung - Anforderungen an die freie Überzeugung: subjektive, objektive und objektivierende Theorien - Wahrscheinlichkeit - Nachvollziehbarkeit - Evidenz - Gebundene Beweisaufnahme - Begründungspflicht - Überprüfung in der Revision.