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Unterstützung und Kritik bei Paaren mit einem phobischen Patienten

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Franz Maurer

Die bisherige Literatur zur Verhaltenstherapie bei Phobiepatienten zeigt, daß Merkmale der Paarbeziehung zwischen Patient und Partner eine Rolle bei der Therapieprognose spielen könnten. In der vorliegenden Studie im Rahmen des «Bochumer Angsttherapie-Projektes» werden hierzu direkt beobachtete Interaktionsfolgen von Paaren mit Hilfe eines neu entwickelten Kodiersystems analysiert. Neben gegenseitiger Unterstützung scheint auch wechselseitige inhaltliche, d.h. nicht-abwertende Kritik sich positiv auf den langfristigen Therapieerfolg auszuwirken. Dieses Ergebnis wird im Rahmen eines vermuteten Anpassungsprozesses interpretiert, der infolge der Symptombeseitigung beim Patienten für das Paar notwendig geworden ist.
Aus dem Inhalt: Paarbeziehung und Therapieerfolg bei Phobien - Partner als Kritiker oder Helfer - «Expressed Emotion» (EE) - Index Kategoriensysteme zur direkten Beobachtung von Paarinteraktion - Sequenzanalysen.