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Beschäftigungsgesellschaften - Ziele, Konzepte und Eignung

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Gerhard Osenberg

Beschäftigungsgesellschaften zur Bewältigung lokaler Arbeitsmarktprobleme werden seit Anfang der 80er Jahre in Westdeutschland und später in den neuen Bundesländern eingesetzt. Umfassende Analysen des Konzeptes gibt es bisher nur in sehr geringem Maße. Diese Arbeit verfolgt das Ziel, durch eine breit angelegte Auswertung der Praxisformen und ihrer Wirkungen die Diskussion um dieses Konzept zu versachlichen und auf eine neutrale Ebene zu stellen. Dazu werden nach einer kurzen Einführung in den theoretischen Hintergrund die Grundformen anhand von neun charakteristischen Fallbeispielen aus West- und Ostdeutschland vorgestellt. Den Hauptteil der Arbeit bildet eine differenzierte Bewertung der Erfüllung der arbeitsmarktorientierten (Beschäftigungs-)Ziele, der strukturpolitischen Vorgaben und der Kosten- und Finanzierungsaspekte. Die Darstellung weiterer wichtiger Sonderaspekte zur Struktur, zu Personalfragen und zur Gründung von Beschäftigungsgesellschaften runden die Auswertung ab.
Aus dem Inhalt: Beschäftigungsgesellschaften als wichtiger Bestandteil der Arbeitsmarktpolitik - Heterogene Zielsetzungen und Rahmenbedingungen führen zu einer Vielzahl von Konzepten - Deutliche Effizienzunterschiede zwischen den Grundformen - Klares Profil der Anforderungen, um einen Erfolg der Beschäftigungsgesellschaften zu realisieren.