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Ferdinand von Saars- «Wiener Elegien»

Perspektiven zu einem Verständnis

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Martin Wenske

Die Studie befaßt sich erstmals auf breiterer textanalytischer Basis mit einem der bekannteren lyrischen Werke des österreichischen Realisten Ferdinand von Saar, der erst in jüngerer Zeit - vor allem als Erzähler - das Interesse der literaturhistorischen Forschung in zunehmendem Maße erregt. Angestrebt wird in erster Linie ein reflektiertes, eindringliches wie kritisches Verständnis der «Wiener Elegien» bei durchgehender Anerkennung der grundsätzlichen Offenheit wie Problematik der skizzierten Verstehenshorizonte. Durch die Einbeziehung anderer literarischer Entwürfe (insbesondere Goethes, Theodor Storms und Theodor Fontanes) in die Diskussion des Gedichtzyklus ergeben sich auch - u.U. weiterführende - Fragen etwa nach den Spezifika eines «österreichischen Realismus» im besonderen, österreichischer Literatur im allgemeinen.
Aus dem Inhalt: Ein wenig erschlossener Text und das Problem der literarischen Wertung - Detailanalyse der ersten Elegie: «Rom-Eroberer» und «Wien-Heimkehrer» - Themenorientierte Analyse und Interpretation: Raum- und Zeitdarstellung in den «Wiener Elegien» - Die «Wiener Elegien» als Dokumente literarischen Realismus.