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Adi Sankaracaryah

G.V. Iyers Filmkommentar zur Religionsphilosophie Sankaras

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Sylvia Mangold

Der Brahmane G.V. Iyer hat 1983 in «Adi Sankaracaryah» das Leben eines der bedeutendsten Philosophen Indiens verfilmt. Dieser erste Spielfilm in Sanskrit wurde mit zahlreichen Nationalpreisen ausgezeichnet. Die dargestellten Legenden über Sankara liefern aber nur die äußere Struktur des Films. Inhaltlich handelt es sich um einen eigenständigen filmischen Kommentar Iyers zur Advaita-Philosophie. In der vorliegenden Studie wurde der Film vollständig rekonstruiert, der Sanskrit-Text protokolliert und ins Deutsche übersetzt. Es werden die Methoden analysiert, mit denen Iyer seine Argumente für und gegen Sankara vorbringt. Diese Entschlüsselungen und deren Resultate umschließen zahlreiche Ausflüge in die orthodoxe und heterodoxe Szene des mittelalterlichen und offensichtlich noch immer aktuellen Indien.
Aus dem Inhalt: Hinduistische Religionsphilosophie - Rezeption von Sankaras Kevalådvaita-Vedånta im 20. Jh. - Traditionelle indische Kommunikationsmethoden (z.B. Umgang mit Quellen und Sanskrit) - Kastensystem - Samnyåsin und Haushälter - Jñåna- und Bhakti-Marga - Nirguna- und Saguna-Brahman - Realität der Welt - Sankara als Krypto-Buddhist.