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Zur Konstruktion von Seelsorge

Seelsorge, Erkenntnistheorie und Methodenfrage unter dem Aspekt der Psychologie der persönlichen Konstrukte und auf dem Hintergrund konstruktivistischer Erkenntnistheorien

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Norbert Ammermann

Poimenisch-seelsorgerliche Arbeit bedarf der wissenschaftlichen Reflexion. Oftmals schränkt sich diese auf die kritische Rezeption psychologischer Theorien im Hinblick auf das ihnen zugrunde liegende Menschenbild und dessen Verantwortbarkeit seitens seelsorgerlicher Arbeit. Diese Studie schlägt einen anderen Weg ein: Psychologie und Poimenik werden metatheoretisch untersucht im Hinblick auf die Frage, wie beide Erkenntnis und Erfahrung zu organisieren versuchen. Ausgangspunkt bildet die Psychologie der persönlichen Konstrukte G.A. Kellys; empirisch-kasuistische Untersuchungen zeigen die Praxisrelevanz dieser Vorgehensweise auf; erkenntnistheoretische Reflexionen zur Meßbarkeit und Validität von Seelsorge und zur Anwendbarkeit des alternativen wie radikalen Konstruktivismus auf poimenische Fragestellungen beschließen die Studie.
Aus dem Inhalt: Die Psychologie der persönlichen Konstrukte als Metatheorie der Zusammenarbeit von Psychologie und Poimenik - Empirische Studien zur Konstruktion seelsorgerlicher Situationen (Taufen und Beerdigungen) durch die Betroffenen - Seelsorge und die Rekonstruktion der Biografie - Radikaler und alternativer Konstruktivismus im Dialog mit poimenischen Ansätzen.