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Zehn Jahre Widerspruch

Max Seydewitz und die Zwickauer SPD 1921 bis 1931

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Mathias Seidel

Die sozialdemokratische Linke in der Weimarer Republik ist bisher meist nur im überregionalen Zusammenhang betrachtet worden. Die Arbeit unternimmt den Versuch, dieses Manko aus der Perspektive einer Hochburg der innerparteilichen Opposition zu relativieren. Dargestellt wird die im Zusammenhang mit der Ideologisierung der politischen Arbeit und einer Einschränkung der koalitionspolitischen Bündnisoptionen stehende Linksentwicklung der südwestsächsischen SPD. In drei chronologisch geordneten Kapiteln werden Aufstieg, Dominanz und das Scheitern von Max Seydewitz in der Zwickauer SPD zwischen 1921 und 1931 untersucht. Die Studie setzt sich mit pauschalisierenden Urteilen der DDR-Historiographie ebenso auseinander wie mit der bundesdeutschen Kritik an der SPD-Linken der Weimarer Zeit.
Aus dem Inhalt: Flügelkämpfe in der südwestsächsischen SPD 1921 bis 1923 - Sachsenkonflikt 1924 - Reichspräsidentenwahl 1925 - Volksentscheid 1926 - Panzerkreuzer- und Tolerierungsdebatte nach 1928 - Parteispaltung 1930/31.