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Die Schlichtung in der kollektiven Arbeitsverfassung der Bundesrepublik Deutschland

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Bettina Behning

Die Schlichtung ist, ohne den Arbeitskampf als ultima ratio zur Durchsetzung tariflicher Forderungen ausschließen zu können, in der Lage, vermeidbare Arbeitskämpfe zu verhindern und ausgebrochene zu verkürzen. Sie ist ein wichtiges, zuweilen noch immer unterschätztes Instrument der kollektiven Arbeitsverfassung, das in enger Wechselbeziehung zum Arbeitskampf steht und dessen Bedeutung vor dem Hintergrund zunehmender, durch Arbeitskämpfe verursachter Schäden wächst. Die vorliegende Untersuchung geht den Grundlagen und Grenzen der tariflichen Schlichtung nach. Sie fragt nach den bereits heute zu berücksichtigenden normativen Rahmenbedingungen und stellt Überlegungen zur Regelung des Schlichtungsrechts durch den Gesetzgeber an.
Aus dem Inhalt: Zwangsschlichtungssystem in der Weimarer Republik - Schlichtung in Deutschland nach 1945 - Gemeinwohl und Schlichtungszwang - Ultima-ratio-Prinzip und Schlichtungspflicht - Obligatorische Schlichtung durch Gesetz? - Verfassungsrechtliche Rahmenbedingungen eines Schlichtungszwanges - Rechtspolitische Zweckmäßigkeit eines Schlichtungszwanges.